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Produkte von St Michael- Eppan

St. Michael-Eppan – Südtirols Weltspitze ist gerade gut genug 

Die Weinkellerei St. Michael-Eppan in Südtirol – im nicht-deutschsprachigen Raum als „Cantina Produttori San Michele Appiano“ bekannt – gehört zu jenen altehrwürdigen und geschätzten Winzerkooperativen, wie sie immer seltener anzutreffen sind. In Südtirol an der Weinstraße gelegen, produziert St. Michael-Eppen ausschließlich Qualitätsweine und zwar so gut, dass das renommierte Weinmagazin GAMBERO ROSSO die Kooperative zur besten Weinkellerei des Landes 2000 kürte. Sehr poetisch vergleicht GAMBERO ROSSO die Winzergenossenschaft mit einem Ozeanriesen, der sein „gewaltiges Rebenmeer umpflügt“ und „schier unsinkbar auch in stürmischen Zeiten“ ist. Der Autor blickt erstaunt auf die Leistungen des Weinmachers des Hauses, der scheinbar mit „Leichtigkeit Jahr für Jahr wahre Wunderwerke aus der Tiefe holt.“ Wie wahr! Und all das auch noch zu sehr vernünftigen Preisen.

Kooperative mit einem Top-Weinmacher an der Spitze

„Qualität kennt keine Kompromisse“, sagt der Weinmacher und Kellermeister der Kooperative, Hans Terzer, und setzt in St. Michael-Eppan auf moderne Kellertechnik und Edelstahltanks, die hier die vorherrschenden Behälter sind. Sie sind für Terzer nicht nur hygienisch, sondern sorgen auch für reinere Aromen der darin vergorenen Trauben. Der Ausbau der Weine von St. Michael-Eppan geschieht wiederum traditionell – im Holzfass. Dabei handelt sich vorwiegend um große Eichenfässer. Die riesigen historischen Fässer mit ihren kostspieligen, herrlich geschnitzten Böden, die zu ganz besonderen Anlässen in Auftrag gegeben wurden, sind im Keller der Kooperative zu bestaunen. Seit 1980er Jahren hat die Kooperative auch zwei Barrique-Keller, wo die besten Weine der Kellerei in kleinen Eichenfässern aus Frankreich ausgebaut werden. Dazu gehören sowohl wertvollen Rote als auch die besten Weißen der Region, denn auf den Weinbergen der Kooperative wachsen sowohl regionale als auch internationale rote und weiße Varietäten.

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St. Michael-Eppan – Südtirols Weltspitze ist gerade gut genug 

Die Weinkellerei St. Michael-Eppan in Südtirol – im nicht-deutschsprachigen Raum als „Cantina Produttori San Michele Appiano“ bekannt – gehört zu jenen altehrwürdigen und geschätzten Winzerkooperativen, wie sie immer seltener anzutreffen sind. In Südtirol an der Weinstraße gelegen, produziert St. Michael-Eppen ausschließlich Qualitätsweine und zwar so gut, dass das renommierte Weinmagazin GAMBERO ROSSO die Kooperative zur besten Weinkellerei des Landes 2000 kürte. Sehr poetisch vergleicht GAMBERO ROSSO die Winzergenossenschaft mit einem Ozeanriesen, der sein „gewaltiges Rebenmeer umpflügt“ und „schier unsinkbar auch in stürmischen Zeiten“ ist. Der Autor blickt erstaunt auf die Leistungen des Weinmachers des Hauses, der scheinbar mit „Leichtigkeit Jahr für Jahr wahre Wunderwerke aus der Tiefe holt.“ Wie wahr! Und all das auch noch zu sehr vernünftigen Preisen.

Kooperative mit einem Top-Weinmacher an der Spitze

„Qualität kennt keine Kompromisse“, sagt der Weinmacher und Kellermeister der Kooperative, Hans Terzer, und setzt in St. Michael-Eppan auf moderne Kellertechnik und Edelstahltanks, die hier die vorherrschenden Behälter sind. Sie sind für Terzer nicht nur hygienisch, sondern sorgen auch für reinere Aromen der darin vergorenen Trauben. Der Ausbau der Weine von St. Michael-Eppan geschieht wiederum traditionell – im Holzfass. Dabei handelt sich vorwiegend um große Eichenfässer. Die riesigen historischen Fässer mit ihren kostspieligen, herrlich geschnitzten Böden, die zu ganz besonderen Anlässen in Auftrag gegeben wurden, sind im Keller der Kooperative zu bestaunen. Seit 1980er Jahren hat die Kooperative auch zwei Barrique-Keller, wo die besten Weine der Kellerei in kleinen Eichenfässern aus Frankreich ausgebaut werden. Dazu gehören sowohl wertvollen Rote als auch die besten Weißen der Region, denn auf den Weinbergen der Kooperative wachsen sowohl regionale als auch internationale rote und weiße Varietäten.

Wenn man von St. Michael-Eppan spricht, so spricht man heutzutage über zwei Sachen: über die 330 Winzerfamilien, ohne die es nicht die hervorragenden Weintrauben, und über den Kellermeister Hans Terzer, ohne den es nicht die herausragenden Weine der Genossenschaft gäbe. 330 Winzerfamilien, das bedeutet eine enorme Vielfalt an Weinbergen entlang der Südtiroler Weinstraße: St. Valentin, Gleif, Montiggl, Schulthaus – das sind Spitzenlagen der Region. Typische Gletscherböden mit viel Schotter, Mineralien und abwechslungsreichen Bodenverhältnissen, daneben das gesunde Klima zwischen heißen Sommertagen und kühlen Nächten bei durchschnittlich stabil-milden Temperaturen mit abkühlenden und belüftenden Fallwinden machen die regionalen Lagen Südtirols seit über 2.000 Jahren für Weinanbau so überaus interessant. Der Kellermeister weiß, wie sehr „jeder Einzelne mit Wissen, Tradition und Leidenschaft dazu [beiträgt], dass die Kellerei über ein exzellentes Traubenmaterial verfügt, das in den Kellern mit viel Fingerspitzengefühl veredelt wird.“

Ein wesentlicher Faktor im stetigen Aufstieg der Kooperation im nationalen wie internationalen Ranking liegt sicherlich in den grandiosen Fähigkeiten von Hans Terzer, der zu den besten seines Metiers zählt. Qualität ist sein oberstes Gebot, und das erlaubt ihm – wie er selbst betont – keine Kompromisse. Seine vielleicht größte Neuerung mit weitreichenden Folgen für die Genossenschaft war die Einführung der sogenannten „Sortenpolitik“, die Terzer damit verteidigt, dass „jede Sorte ihren speziellen Standort [braucht] und die Erträge auf die Qualität abgestimmt sein [müssen]“. Auch der Ausbau in Barrique geht auf seine Anregung zurück, dabei musste zuerst viel Überzeugungsarbeit geleistet werden, denn Terzer gehört zu den Vorreitern dieser Vinifizierungsmethode in Südtirol. Das anerkannte Fachblatt „Il Gambero Rosso“ hat seine Bemühungen und Erfolge 1997 damit gekrönt, dass es ihn zu einem der zehn besten Weinmacher der Welt kürte. Die gleiche Weinfachzeitschrift ehrte 2000 dann die Weinkellerei der Genossenschaft mit der Auszeichnung „Cantina dell'anno“ – die Weinkellerei des Jahres. Seitdem bricht der Zustrom an wohlverdienten Auszeichnungen für die Weinerzeugnisse von St. Michael-Eppan nicht mehr ab. Doch das selbstgesteckte Ziel hat Terzer damit noch nicht erreicht, denn er möchte die Weine der Kooperative auf die Weltspitze bringen. Weit ist er davon nicht mehr entfernt, wie die hohen Bewertungen von Parker, Suckling und Co. es eindrücklich unter Beweis stellen.

Die Geschichte der Kooperative St. Michael-Eppan

Südtirols Winzer hatten lange Zeit ein gutes Auskommen – ihre Weine waren gut und von allen Seiten ihrer Grenznachbarschaft in Mengen importiert. Bis politische Fehlentscheidung gepaart mit außerordentlich schlechtem Wetter, Rebseuchen und dem Ersten Weltkrieg viele Südtiroler Winzer an ihr Existenzminimum trieben. Aus einer dieser schlechten Situationen heraus entstand 1907 die Winzerkooperative St. Michael. Die gemeinschaftliche Stärke richtete sich mitunter auch gegen die Willkür und Dumpingpreise der Weinhändler, die die Winzer in der Kooperative umgehen konnten. Die Genossenschaft begann mit 41 Bauern, die 20 Kronen Mitgliedsgeld zahlten, mit ihrem gesamten Privatbesitz einstanden, und für 10 Jahre 5% ihres Auszahlungspreises an die Genossenschaft abgeben mussten. Die erste Ernte von 1907 wurde in einem angemieteten Weinkeller gemacht, doch schon 1908 baute die Kooperative das heutige Gebäude in Rekordzeit auf und verarbeitete die Ernte von 1908 bereits am neuen Ort. Dass die Winzer und ihre Obmänner von Anfang an auf die richtige Strategie und Kenntnisse setzten, beweist der erste Preis, den die noch junge Kooperative 1909 auf der EXPO in Paris für einen ihrer Rotweine, wahrscheinlich für den „Vernatsch“, bekommen hat – gefolgt von einer entsprechenden Plakette auf der EXPO in Bozen 1911.

1.340 Hektar Weinland gehören um 1910 zur Kooperative, in der circa 60 Hektoliter pro Hektar produziert wurde. Angebaut wurden zu 80% rote Trauben, Vernatsch und Gschlafene, die als verschnittene Tafelweine Absatz fanden. Der „Eppaner Spezialwein“, „Missianer“ und der „Eppaner Spezialleiten“ waren gehobene Weine aus dem roten Sortiment. Zu den Weißweinen der Kooperation gehörten neben einem Riesling vor allem Weißburgunder und Ruländer, die alle etwa ein Drittel teurer waren als die Roten. Die Genossenschaft produzierte und exportierte in dieser Zeit Fassweine, aber bereits 1911 gibt es die ersten Flaschenweine: den Weißen „Eppaner Blume“ und den Roten „Perle von Eppan“. Wie so viele Winzer nach dem Zweiten Weltkrieg entschied sich auch St. Michael für die Produktionsmasse statt Klasse, wovon sowohl die 1950er als auch die 1960er Jahre geprägt sind. Eine echte Neuerung in Bezug auf die Weinphilosophie der Kooperative bringen erst die 1980er Jahre mit sich als 1977 der renommierte Weinmacher Hans Herzer der Genossenschaft beitritt.

Die Aufgaben, die in einer so großen Winzergenossenschaft bewältigt werden müssen, teilen sich mittlerweile drei gut eingespielte Akteure: der Obmann Anton Zublasing, der Geschäftsführer Günther Neumair und der Weinmacher Hans Terzer. Löblich ist nicht nur, dass alle drei persönlich angeschrieben werden können, sondern auch das gut aufgearbeitete Archiv der Winzergenossenschaft, das Interessierte nicht nur vor Ort, sondern auch online lesen können. Hier finden Sie viele interessante Informationen, die auch die politischen und wirtschaftlichen Hintergründe von St. Michael-Eppan beleuchten.

Das große Vorzeige-Portfolio der Winzergenossenschaft

Drei Linien, die Wine-Colection und der Vorzeigewein „Appius“ – das ist in aller Kürze das aktuelle Weinportfolio der Winzergenossenschaft St. Michael-Eppan. Hinter der Klassik-Linie verbergen sich Weißburgunder, Chardonnay, Pinot Grigio, Müller Thurgau, Goldmuskateller, Gewürztraminer und Sylvaner, die auf eine „klassische“ Weise hergestellt sind. Darunter finden Sie hervorragend gekelterte Evergreens, die zu erstaunlich günstigen Preisen angeboten werden. Die Selektion-Linie ist auf Lagenweine spezialisiert und möchte hierbei die Besonderheiten des jeweiligen Terroirs zum Ausdruck bringen. Die „Wine Collection“ ist das neue Kind der Weingenossenschaft. Hier macht der „Sauvignon“ 2015 und 2016 den Anfang. Es werden weitere reinsortige Weine in limitierter Produktion und auf höchstem Niveau folgen. Das Flaggschiff der Winzergenossenschaft ist aber zweifelsohne „Appius“ Alto Adige DOC , eine überaus elegante, frucht- und blumenbetonte Cuvée aus Sauvignon, Chardonnay und Grauburgunder mit hervorragend ausgewogener Säure und gut bereiteten Tanninen. Von dem Jahrgang 2014 sagt James Suckling: „ An essay in power and depth for white wine.“, und gibt ihm die begehrten 97 Punkte. Neben dem hochdotierten „Appius“, stechen die roten und weißen Qualitätsweine der Premiumlinie „Sanct Valentin“ heraus, die allesamt Ihre Beachtung verdienen.

 

Winzerkooperative St. Michael-Eppan

Gründungsjahr: 1907
Eigentümer: Winzerkooperative St. Michael-Eppan
Leitung: Günther Neumair und Anton Zublasing
Önologe/Weinmacher/Kellermeister: Hans Terzer
Jahresproduktion: ca. 2.000.000 Flaschen
Rebfläche: 385 Hektar im konventionellen Anbau 
Kontakt : Kellerei St. Michael Eppan,
Cantina Produttori San Michele Appiano
Umfahrungsstraße 17-19
39057 Eppan (BZ), Italien

Tel. +39 (0) 471 66 44 66, Wineshop: (0) 471 664654
Fax: +39 (0)471 66 07 64

eMail: office@stmichael.it, wineshop@stmichael.it 
Internetpräsenz: www.stmichael.it (auch in Deutsch)

Notabene: Die Kellerei der Winzerkooperative St. Michael-Eppan kann mit Voranmeldung besucht und alle angebotenen Weine vor Ort degustiert werden. Die moderne Vinothek der Kooperative, das „Wine Time“, bietet dem Weinkenner die Möglichkeit, an der sogenannten Aroma-Theke das Bouquet der Weine zu testen. Vor der Kellerei ist auch ein Anschauungsfeld aufgebaut, das „Hortus conclusus“ (umfriedeter Garten), in dem das Terroir, das Weinmachen und die Arbeit im Weinberg vor Augen geführt wird. Versäumen Sie nicht, eine Besichtigungstour im alten Weinkeller zu machen, um die alten geschnitzten Fässer zu besichtigen. Vielleicht werden Sie im hauseigenen Archiv auch die Playboy-Ausgabe zu sehen bekommen, deren Fotoshooting im Weinkeller der Kooperative 2008 stattgefunden hat, und hören die amüsanten Geschichten vom Set. 

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Pinot Bianco Alto Adige DOC 2018 St. Michael-Eppan
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Pinot Grigio Alto Adige DOC 2018 St. Michael-Eppan
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Wenn man von St. Michael-Eppan spricht, so spricht man heutzutage über zwei Sachen: über die 330 Winzerfamilien, ohne die es nicht die hervorragenden Weintrauben, und über den Kellermeister Hans Terzer, ohne den es nicht die herausragenden Weine der Genossenschaft gäbe. 330 Winzerfamilien, das bedeutet eine enorme Vielfalt an Weinbergen entlang der Südtiroler Weinstraße: St. Valentin, Gleif, Montiggl, Schulthaus – das sind Spitzenlagen der Region. Typische Gletscherböden mit viel Schotter, Mineralien und abwechslungsreichen Bodenverhältnissen, daneben das gesunde Klima zwischen heißen Sommertagen und kühlen Nächten bei durchschnittlich stabil-milden Temperaturen mit abkühlenden und belüftenden Fallwinden machen die regionalen Lagen Südtirols seit über 2.000 Jahren für Weinanbau so überaus interessant. Der Kellermeister weiß, wie sehr „jeder Einzelne mit Wissen, Tradition und Leidenschaft dazu [beiträgt], dass die Kellerei über ein exzellentes Traubenmaterial verfügt, das in den Kellern mit viel Fingerspitzengefühl veredelt wird.“

Ein wesentlicher Faktor im stetigen Aufstieg der Kooperation im nationalen wie internationalen Ranking liegt sicherlich in den grandiosen Fähigkeiten von Hans Terzer, der zu den besten seines Metiers zählt. Qualität ist sein oberstes Gebot, und das erlaubt ihm – wie er selbst betont – keine Kompromisse. Seine vielleicht größte Neuerung mit weitreichenden Folgen für die Genossenschaft war die Einführung der sogenannten „Sortenpolitik“, die Terzer damit verteidigt, dass „jede Sorte ihren speziellen Standort [braucht] und die Erträge auf die Qualität abgestimmt sein [müssen]“. Auch der Ausbau in Barrique geht auf seine Anregung zurück, dabei musste zuerst viel Überzeugungsarbeit geleistet werden, denn Terzer gehört zu den Vorreitern dieser Vinifizierungsmethode in Südtirol. Das anerkannte Fachblatt „Il Gambero Rosso“ hat seine Bemühungen und Erfolge 1997 damit gekrönt, dass es ihn zu einem der zehn besten Weinmacher der Welt kürte. Die gleiche Weinfachzeitschrift ehrte 2000 dann die Weinkellerei der Genossenschaft mit der Auszeichnung „Cantina dell'anno“ – die Weinkellerei des Jahres. Seitdem bricht der Zustrom an wohlverdienten Auszeichnungen für die Weinerzeugnisse von St. Michael-Eppan nicht mehr ab. Doch das selbstgesteckte Ziel hat Terzer damit noch nicht erreicht, denn er möchte die Weine der Kooperative auf die Weltspitze bringen. Weit ist er davon nicht mehr entfernt, wie die hohen Bewertungen von Parker, Suckling und Co. es eindrücklich unter Beweis stellen.

Die Geschichte der Kooperative St. Michael-Eppan

Südtirols Winzer hatten lange Zeit ein gutes Auskommen – ihre Weine waren gut und von allen Seiten ihrer Grenznachbarschaft in Mengen importiert. Bis politische Fehlentscheidung gepaart mit außerordentlich schlechtem Wetter, Rebseuchen und dem Ersten Weltkrieg viele Südtiroler Winzer an ihr Existenzminimum trieben. Aus einer dieser schlechten Situationen heraus entstand 1907 die Winzerkooperative St. Michael. Die gemeinschaftliche Stärke richtete sich mitunter auch gegen die Willkür und Dumpingpreise der Weinhändler, die die Winzer in der Kooperative umgehen konnten. Die Genossenschaft begann mit 41 Bauern, die 20 Kronen Mitgliedsgeld zahlten, mit ihrem gesamten Privatbesitz einstanden, und für 10 Jahre 5% ihres Auszahlungspreises an die Genossenschaft abgeben mussten. Die erste Ernte von 1907 wurde in einem angemieteten Weinkeller gemacht, doch schon 1908 baute die Kooperative das heutige Gebäude in Rekordzeit auf und verarbeitete die Ernte von 1908 bereits am neuen Ort. Dass die Winzer und ihre Obmänner von Anfang an auf die richtige Strategie und Kenntnisse setzten, beweist der erste Preis, den die noch junge Kooperative 1909 auf der EXPO in Paris für einen ihrer Rotweine, wahrscheinlich für den „Vernatsch“, bekommen hat – gefolgt von einer entsprechenden Plakette auf der EXPO in Bozen 1911.

1.340 Hektar Weinland gehören um 1910 zur Kooperative, in der circa 60 Hektoliter pro Hektar produziert wurde. Angebaut wurden zu 80% rote Trauben, Vernatsch und Gschlafene, die als verschnittene Tafelweine Absatz fanden. Der „Eppaner Spezialwein“, „Missianer“ und der „Eppaner Spezialleiten“ waren gehobene Weine aus dem roten Sortiment. Zu den Weißweinen der Kooperation gehörten neben einem Riesling vor allem Weißburgunder und Ruländer, die alle etwa ein Drittel teurer waren als die Roten. Die Genossenschaft produzierte und exportierte in dieser Zeit Fassweine, aber bereits 1911 gibt es die ersten Flaschenweine: den Weißen „Eppaner Blume“ und den Roten „Perle von Eppan“. Wie so viele Winzer nach dem Zweiten Weltkrieg entschied sich auch St. Michael für die Produktionsmasse statt Klasse, wovon sowohl die 1950er als auch die 1960er Jahre geprägt sind. Eine echte Neuerung in Bezug auf die Weinphilosophie der Kooperative bringen erst die 1980er Jahre mit sich als 1977 der renommierte Weinmacher Hans Herzer der Genossenschaft beitritt.

Die Aufgaben, die in einer so großen Winzergenossenschaft bewältigt werden müssen, teilen sich mittlerweile drei gut eingespielte Akteure: der Obmann Anton Zublasing, der Geschäftsführer Günther Neumair und der Weinmacher Hans Terzer. Löblich ist nicht nur, dass alle drei persönlich angeschrieben werden können, sondern auch das gut aufgearbeitete Archiv der Winzergenossenschaft, das Interessierte nicht nur vor Ort, sondern auch online lesen können. Hier finden Sie viele interessante Informationen, die auch die politischen und wirtschaftlichen Hintergründe von St. Michael-Eppan beleuchten.

Das große Vorzeige-Portfolio der Winzergenossenschaft

Drei Linien, die Wine-Colection und der Vorzeigewein „Appius“ – das ist in aller Kürze das aktuelle Weinportfolio der Winzergenossenschaft St. Michael-Eppan. Hinter der Klassik-Linie verbergen sich Weißburgunder, Chardonnay, Pinot Grigio, Müller Thurgau, Goldmuskateller, Gewürztraminer und Sylvaner, die auf eine „klassische“ Weise hergestellt sind. Darunter finden Sie hervorragend gekelterte Evergreens, die zu erstaunlich günstigen Preisen angeboten werden. Die Selektion-Linie ist auf Lagenweine spezialisiert und möchte hierbei die Besonderheiten des jeweiligen Terroirs zum Ausdruck bringen. Die „Wine Collection“ ist das neue Kind der Weingenossenschaft. Hier macht der „Sauvignon“ 2015 und 2016 den Anfang. Es werden weitere reinsortige Weine in limitierter Produktion und auf höchstem Niveau folgen. Das Flaggschiff der Winzergenossenschaft ist aber zweifelsohne „Appius“ Alto Adige DOC , eine überaus elegante, frucht- und blumenbetonte Cuvée aus Sauvignon, Chardonnay und Grauburgunder mit hervorragend ausgewogener Säure und gut bereiteten Tanninen. Von dem Jahrgang 2014 sagt James Suckling: „ An essay in power and depth for white wine.“, und gibt ihm die begehrten 97 Punkte. Neben dem hochdotierten „Appius“, stechen die roten und weißen Qualitätsweine der Premiumlinie „Sanct Valentin“ heraus, die allesamt Ihre Beachtung verdienen.

 

Winzerkooperative St. Michael-Eppan

Gründungsjahr: 1907
Eigentümer: Winzerkooperative St. Michael-Eppan
Leitung: Günther Neumair und Anton Zublasing
Önologe/Weinmacher/Kellermeister: Hans Terzer
Jahresproduktion: ca. 2.000.000 Flaschen
Rebfläche: 385 Hektar im konventionellen Anbau 
Kontakt : Kellerei St. Michael Eppan,
Cantina Produttori San Michele Appiano
Umfahrungsstraße 17-19
39057 Eppan (BZ), Italien

Tel. +39 (0) 471 66 44 66, Wineshop: (0) 471 664654
Fax: +39 (0)471 66 07 64

eMail: office@stmichael.it, wineshop@stmichael.it 
Internetpräsenz: www.stmichael.it (auch in Deutsch)

Notabene: Die Kellerei der Winzerkooperative St. Michael-Eppan kann mit Voranmeldung besucht und alle angebotenen Weine vor Ort degustiert werden. Die moderne Vinothek der Kooperative, das „Wine Time“, bietet dem Weinkenner die Möglichkeit, an der sogenannten Aroma-Theke das Bouquet der Weine zu testen. Vor der Kellerei ist auch ein Anschauungsfeld aufgebaut, das „Hortus conclusus“ (umfriedeter Garten), in dem das Terroir, das Weinmachen und die Arbeit im Weinberg vor Augen geführt wird. Versäumen Sie nicht, eine Besichtigungstour im alten Weinkeller zu machen, um die alten geschnitzten Fässer zu besichtigen. Vielleicht werden Sie im hauseigenen Archiv auch die Playboy-Ausgabe zu sehen bekommen, deren Fotoshooting im Weinkeller der Kooperative 2008 stattgefunden hat, und hören die amüsanten Geschichten vom Set.