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Bollinger

Bollinger – Der berühmte „Bolly“ Champagner

Das Label Bollinger ist ein Rolls-Royce unter den französischen Champagnerhäusern, und das bereits seit 1829. Winzerische Tätigkeiten eines der Gründer des Unternehmens reichen aber wesentlich weiter, bis ins 16. Jahrhundert, zurück. Bollinger Champagnerhaus hat seit seinen Anfängen immer wieder seine immense Fähigkeit unter Beweis gestellt, stetig gesteigerte Qualitätsansprüche mit medialer Präsenz aufs Beste zu verbinden und seine Produkte immer wieder einer ‚Erneuerung‘ zu unterziehen. Gutes Beispiel dafür ist Bollingers Präsenz in der britischen Sitcome „Absolutely Fabulous“, in der der Champagner nicht nur getrunken, sondern auch mit dem Kosenamen „Bolly“ versehen wird. Dem riesigen Weinhaus Bollinger kann so eine Werbung nur recht sein – nötig hat das alteingesessene und sowieso schon berühmte Haus de facto nicht. 

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Seit den frühen 1990er Jahren verfolgt das Champagnerhaus Bollinger eine strenge, schriftlich festgelegte Selbstkontrolle, die als Satzung von Christian Bizot festgelegt wurde und bis heute Gültigkeit in der Produktion hat. Doch das Ethos des Hauses Bollinger ist lange vor Bizot zum Fundament des Champagnerhauses geworden. Es beruht auf vier Säulen: 1) den Cru-Weinen und ihren unverfälschten Charakteren, 2) den verwendeten Erstpressungen, 3) außerordentlich langen Alterungsprozessen und 4) herausragenden Reserveweinen. Die hohen Qualitätsmaßstäbe paaren sich bei Bollinger seit jeher mit Eleganz und einer deutliche erhaltenen Weincharakteristik. Die niedrige Dosage erhält das Eigentümliche der verwendeten Crus und die ungewöhnlich hohe Qualität der Reserveweine führt zu einem herausragenden komplexen Gaumenerlebnis und der lange Alterungsprozess in der Flasche erhöht die Vielschichtigkeit, die Balance und die äußerst feiner Perlage. Es wundert nicht, dass das königliche „Court of England“ bis heute den Champagner bevorzugt und Bollinger 1884 zum offiziellen Hoflieferanten machte. Bollingers Champagner sind echte Alleskönner, es muss nicht gleich Kaviar oder Austern sein: Bollinger begleiten herausragend jede Art der Speisen von köstlich einfachen Pasta-Gerichten bis hin zu Gourmethappen. Sie sprechen aber auch eine so ausgewogen delikate Sprache, dass sie auch alleine über alle Maßen genossen werden können. 

Balance zwischen Klassik und Moderne: Alteingesessene Pinot-Noir-Trauben und alte Reserveweine

Sukzessive Landerweiterungspolitik des Champagnerhauses Bollinger führte dazu, dass das Weinunternehmen heute über 170 Hektar Weinland in 11 Appellationen verfügt, wovon die größten in Aÿ, Champvoisy, Cuis, Tauxières und Verzenay liegen, wobei Aÿ mit 22 und Tauxières mit fast 18 Hektar die weitläufigsten sind. Zu den Besitztümern gehören mehrheitlich Grand Cru und Premier Crus (insg. 85 %) in Aÿ, Verzenay und Bouzy (hier nur 0,25 Hektar).

Doch das 178 Hektar starke Land deckt nicht den hohen Bedarf des Bollinger-Unternehmens an Weintrauben ab, sodass 40 % der benötigten Trauben weiterhin zugekauft werden. Das ist für Champagnerhäuser durchaus nichts Ungewöhnliches und bezeichnet tendenziell eine übliche Handhabe, die keine Auswirkungen auf die jeweilige Qualität hat beziehungsweise nicht per se haben muss. Gekeltert wird bei Bollinger in zwei Weinkellern, in Louvois und in Mareuil-sur-Aÿ. Die Aufteilung auf zwei Arbeitsstätten garantiert kürzere Anlieferungszeiten und damit verbunden die Frische des Leseguts.

Bestockt sind die eigenen Weinberge mit verschiedenen Varietäten, wozu auch autochthone Raritäten gehören, die die Mehltau-Katastrophe (Phylloxera-Epidemie) überlebt haben. Angebaut werden aber vor allem die Champagne dominierenden Pinot-Noir-Klone und an zweiter Stelle die Chardonnay-Trauben. Das Bollinger-Haus schwört auf den unattraktiv benannten Klon „386“ der Pinot-Noir-Rebe und vertritt die Meinung, diese Traube bringt das Charakteristische der Region im Wein respektive Champagner am besten zum Ausdruck. Pinot Noir macht 60 % der Weinberge aus, der Rest verteilt sich vornehmlich auf Chardonnay (in Cuis) und Pinot Meunier (in Champvoisy). Die von Phylloxera unberührten Weinberge befinden sich in Saint-Jacques und Chaudes Terres und bestehen aus ungepfropften Reben, die man hier wie seinen eigenen Augapfel hütet, um dieses besondere Naturerbe für Generationen zu erhalten. Aus ihnen bereitet Bollinger seinen exklusiven Champagner „Vieilles Vignes Françaises“. Bollinger bewirtschaftet seine Weinberge zwar nicht biologisch, aber reduziert überall, wo es ihm möglich erscheint, den Einsatz von Pestiziden und Herbiziden, die auf natürliche beziehungsweise naturnahe Weise bekämpft werden. Die Weinberge werden begrünt gehalten, Hecken und Obstbäume an den Rebreihen sollen der biologischen Diversität dienen und die Schnittabfälle werden recycelt. Biologische Tendenz: steigend. So sind die vier Hektar großen Weinberge Côte aux Enfants bereits vollständig natürlich bewirtschaftet. Mit diesen Maßnahmen bezeichnet sich Bollinger selbst als das erste Champagnerhaus „mit einem hohen Umweltwert“.

Das traditionsreiche Haus Bollinger schwört nicht nur auf Pinot-Noir-Klone, sondern auch auf Fermentation in Eichenfässern sowie die ausschließliche Verwendung der Erstpressung, der sogenannten „Cuvée“ (nicht zu verwechseln mit Verschnittweinen). Bollinger-Champagnerhaus verfügt als einer der ganz wenigen Weingüter in Europa über eigene Küferei, die aus ausgesuchten Hölzern die benötigten Fässer „nach Maß“ herstellt. Eine penible Qualitätskontrolle bestimmt beide Bollinger-Produktionsstätten, sie beginnt mit der händischen Lese und setzt sich unmittelbar fort bei der Herstellung der Traubenmoste, die sofort nach der Lese eingeleitet wird. Die unmittelbare Überprüfung der Moste führt zu einer sofortigen Scheidung zwischen denjenigen, die die Qualität des Hauses halten und jenen, die darunter liegen. Die letztgenannten werden umgehend verkauft und finden keine Verwendung im hauseigenen Keltern. Entsprechend der strengen Qulitätsvorgaben erfolgt die Fermentation separat nach Lagen, um so eine möglichst hohe Terroirqualität zu erreichen. Zu weiteren Eigenheiten, oder anders ausgedrückt: qualitäts- und charakteristikgarantierenden Maßnahmen von Bollinger gehört die malolaktische Gärung, der im Normalfall alle Weine unterzogen werden, als auch die natürliche Hefe, die das Champagnerhaus selbst produziert. 

Bollinger unterscheidet in seiner Produktion zwischen Jahrgangsweinen (zusammen mit den Grand Années) und Nicht-Jahrgangsweinen. Während die ersteren in kleinen Eichenfässern gären, dürfen die Nicht-Jahrgangsweise auch in Edelstahltanks vergoren werden. Eine weitere wichtige Auszeichnung des Champagnerhauses sind die durchschnittlich sehr langen Reifezeiten ihrer Weine, die weit über das staatlich vorgeschriebene Reglement hinausgehen. Besonders deutlich wird das bei den Nicht-Jahrgangsweinen, die laut der Regulierungsbehörde 15 Monate lang ruhen müssen, bevor sie in den Verkauf gelangen. Bollinger hingegen lässt auch diese Weine mindestens drei Jahre reifen. Für Jahrgangsweine schreibt Bollinger sich selbst eine Mindestzeit zwischen fünf und acht Jahren vor. Hier darf man natürlich sofort nach dem Kauf die Flaschen köpfen – aber auch für weitere Jahre lagern, ohne Angst zu haben, diese ungenießbar zu machen. Ganz im Gegenteil, Bollinger Champagner haben definitiv das Zeug zum Altern. 

Bollinger: eines der wenigen Unabhängigen

Das Champagnerhaus Bollinger ist offiziell 1829 gegründet worden, doch seine Wurzeln reichen bis auf das Jahr 1585 als die späteren Mitgründer, die Familie Hennequin de Villermont, möglicherweise schon Weinland in Cramant/Champagne bewirtschafteten. Nachgewiesenermaßen produzierten sie Wein lange vor 1750,  einem beglaubigten Datum, an dem sie in der Rue Jules Lobet 16 ihr Weingeschäft öffneten. Diese Geschäftsadresse wird später zum Hauptbüro des Bollinger-Unternehmens. Der erste Bollinger und Gründer des heutigen Champagnerhauses ist der Deutsche Jacob Joseph Placidus Bollinger, der 1803 in Ellwangen (bei Schwäbisch Gmünd) das Licht der Welt erblickte. Bereits als junger Mann zog er in die Champagne, wo er zunächst für das Weinunternehmen Muller-Ruinart – Ruinart besteht bis heute und ist das älteste Champagnerhaus der Welt – arbeitete und dabei seine Champagnerkenntnisse ausbaute. 

Deutscher Weinunternehmer in der Champagne zu sein, war im 19. und frühen 20. Jahrhundert keine allzu ungewöhnliche Begebenheit. Tatsache ist, dass die feinsten Champagnerhäuser deutsche Wurzeln haben, genannt seien nur Heidsieck oder Veuve Clicquot. 

Sieben Jahre später, am 6. Februar 1829, unterschrieben Jacob (nun französisch: Jacques) Bollinger, Athanse Luis Emmanuel Hennequin de Villermont und Paul Leviex Renaudin in Aÿ die Urkunde, mit der das Champagnerhaus Bollinger entstand. Als Geschäftsnamen wählte man zwei Gründernachnamen „Renaudin-Bollinger“. Aus unklaren Gründen wurde der Comte de Villermont nicht genannt. Mit der Heirat von Charlotte de Villermont, der Tochter des Comtes, wurde das Unternehmen de facto ausschließlich von Jacques/Jacob Bollinger geführt, der bis in die 1960er Jahre den Doppelnamen des Unternehmens im Etikette beibehielt, obwohl Paul Renaudin früh und kinderlos verstarb. Das Champagnerhaus ging in den folgenden Jahrzehnten in den vollständigen Besitz von Bollingerfamilie über. Einen Qualitäts- als auch Quantitätssprung erreichte das Unternehmen mit der Übernahme der Geschäftsführung durch die Enkel des Gründers, Joseph und Georges Bollinger. Sie übernahmen im Jahr 1885 und starteten sogleich mit deutlichen Rebflächenerweiterungen in benachbarten Lagen. Ein regelrechter Coup war die neuartige Vermarktung ihrer Champagner, was sie schließlich zu offiziellen Hoflieferanten der Queen Victoria und damit nicht nur des britischen Hofes, sondern auch der britischen Überseebesitztümern machte. 

Ein weiterer wichtiger Name in der Historie des Unternehmens ist Lily Bollinger, geborene Emily Law de Lauriston Bourbers, die Jacques, den Sohn von Georges Bollinger, heiratete und 1941 nach dem Tod ihres Ehemannes das Champagnerhaus übernahm. Während Jacques neue Kelleranlagen baute und weitere Weingüter aufkaufte, lag Lilys Verdienst darin, die Qualität der Bollinger-Champagner in die weite Welt zu tragen. Sie ist berühmt für ihre teils amüsanten, teils kernigen Aussagen über die hauseigenen Champagner und ihre Werbemaßnahmen. Sie übergab die Führung des Unternehmens zunächst an ihren Neffen Claude d‘Hautefeuille, der das Geschäft durch weitere Dazukäufe ausbaute und gleichzeitig die hohe Position unter den konkurrierenden Champagnermarken stabil halten konnte. In den 1980er Jahren wurde das Bollinger-Haus an seinen Cousin Christian Bizot (zweiten Neffen Lily Bollingers) übergeben, der 1992 dem Unternehmen eine strenge Ethik- und Qualitätssatzung verordnete. Diese Satzung ist einmalig und bis heute für das Champagnerhaus verbindlich. Es lohnt sich, die hehren ethischen wie önologisch-qualitativen Maßstäbe, die damit gesetzt wurden, nachzulesen, um auf diesem Wege zu begreifen, welches Qualitätsprodukt man gerade trinkt. Nach dem Tode von Bizot im Jahr 2002 wurde das Champagnerhaus von Ghislain de Mongolfier Bollinger, dem Urenkel des Mitgründers Jacques Bollinger, übernommen, der zuvor zehn Jahre lang der Vorsitzende der „Commission of Champagne“ war und seit 2004 als Präsident der „Association Viticole Champenoise“ vorstand. Seit 2008 hat Jérôme Philipon die Führung von Champagne Bollinger inne. Er ist das erste Nicht-Familienmitglied, dem die Aufgabe zuteilt wurde, eines der ältesten Champagnerhäuser der Welt zu führen, das eines der raren, unabhängig gebliebenen Familienunternehmen im Champagner-Business ist.

Bollinger gehört zu der Holding Company „Société Jacques Bollinger“, der gleicherweise Ayala Champagner, Maison Chanson (Burgund), Langlois-Chateau (Loire) und Delamain (Cognac) besitzt. Das Unternehmen investiert auch in die australische Tapanappa Winery (Wrattonbully).

Für viele die besten Champagner der Welt

Unter dem Bollinger-Label finden Sie eine wohldosierte Auswahl an sehr feinen Champagnern von Klassikern bis hin zu moderneren Cuvées. Der Einsteiger und gleichzeitig der Klassiker des Hauses, der am besten den Bollinger-Stil auf den Punkt bringt, ist der jahrgangsfreie „Special Cuvée“, der aus 10 % Reservewein und einer Mischung aus Pinot Noir, Chardonnay und Pinot Meunier gemacht wird. Bitte bedenken Sie dabei, dass die hier verwendeten Reserveweine gut und gerne auch 15 Jahre alt sein können! Sie sind es, die dem Einstiegschampagner seine enorme Komplexität verleihen. 

Der prestigeträchtigste Champagner von Bollinger ist zweifelsfrei der „Grande Année“, ein Jahrgangswein, der nur – der Name „Großer Jahrgang“ macht es klar – in den besonders guten Erntejahren gemacht wird. Hier kommen nur Cru-selektierte Basisweine zusammen. Die Cuvée besteht aus 65 % Pinot Noir und 35 % Chardonnay und lagert mindestens fünf Jahre in der verkorkten Flasche.  Wem diese Qualität – oder geschmackliche Ausrichtung – nicht genügt, der greift zu dem mindestens acht Jahre lang flaschengelagerten „R. D.“ Champagner. Der Kürzel bedeutet „Récemment Dégorgé“, das heißt: „kürzlich degorgiert“. Diese Bezeichnung verweist aber nicht auf eine unpräzise Dégorgierung, sondern soll deutlichmachen, dass der Wein besonders lange mit den Hefen in Berührung kam. Diese Bezeichnung ist eine registrierte Handelsmarke des Bollinger-Unternehmens und darf nur von seinen Champagnern geführt werden.

Hervorzuheben ist auch der Blanc de Noir Champagner, der „Vieille Vignes Francaises“, den Bollinger als seinen „Prestige Cuvée“ bezeichnet. Nur zwei spezielle Weinberge, die die Phylloxera-Plage von 2005 überlebten und in besonders niedriger Dichte mit wurzelechten Reben bestockt sind, liefern die Trauben für diesen raren Champagner, der jährlich in 3.000 bis maximal 5.000 Flaschen produziert wird. 

Ach ja, fast hätten wir den Rotwein von Bollinger vergessen! Der „Coteaux Champenois La Côte aux Enfants“ – der Name bezieht sich auf den berühmten Weinberg in Aÿ, der auf natürliche Weise bewirtschaftet wird. Dieser 100-prozentige Pinot Noir wird nur in den ganz großen Weinjahren und zwar im Stil der Burgunderweine in kleinen, alten Eichenfässern vinifiziert. 

 

Bollinger Champagnerhaus

Gründungsjahr: 1829
Eigentümer: Familie Bollinger
Önologe: Gilles Descôtes (Kellermeister)
Rebfläche: ca. 178 Hektar in konventionellem Anbau

Notabene: Eigentlich ist das Champagnerhaus Bollinger nichts für Laufkundschaft, aber vorangemeldete kleine und große Gruppen bekommen Zutritt und können eine Degustation oder sogar ein Gourmetessen mitbuchen (deutschsprachige Führung möglich). Dabei sollten Sie die Vintage-Flaschen in der Galerie und den Salon von Lily Bollinger nicht versäumen! Enttäuscht wurde bisher keiner. Zu den schönen Trivia des Champagnerhauses Bollinger gehörten seine einfallsreichen Vermarktungsstrategien. So können Sie sich beispielsweise einen schönen Bollinger-Abend zuhause machen, indem Sie ein paar Flaschen des Schaumweins kaltstellen und einen der vielen James-Bond-Filme anschauen, in denen der Bollinger eine kleine Nebenrolle innehat. Hier eine kleine Auswahl: „Leben und sterben lassen“ (Roger Moore, 1973), „Moonraker“ (R. Moore, 1979), „Angesichts des Todes“ (R. Moore, 1985), „Der Hauch des Todes“ (Timothy Dalton, 1987), „Golden Eye“ (Pierce Brosnan, 1995), „Stirb an einem anderen Tag“ (P. Brosnan, 2002) und „Casino Royale“ (Daniel Craig, 2006). Es macht Spaß, nach den Bollinger-Flaschen in der jeweiligen Filmhandlung zu fahnden, bspw. auf dem Eifelturm. Und natürlich gibt es da noch die Sitcom und den „Bolly“…