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Weine aus den USA

Im Vergleich zur Jahrtausende alten Weinkultur in Europa, sind die USA eine junge Weinbau-Nation. In wenigen Jahrzehnten schafften es die Produzenten, Spitzenposition auf dem internationalen Weinmarkt zu erobern. Hinzu kommt eine gewaltige Binnennachfrage aus den USA selbst, die dazu führt, dass die Top-Weine schnell im eigenen Land vergriffen sind, bevor sie überhaupt in den internationalen Handel gelangen. Dabei liegen die USA nach Frankreich, Italien und Spanien auf dem 4. Platz, wenn es um die produzierte Menge an Wein geht. Dabei brachte die Einführung der Prohibition in den USA im Jahre 1919 fast die gesamte Weinproduktion zum Erliegen. Der Anbau von Tafeltrauben rette einige Betriebe und nur wenigen waren noch vorhanden, als die Zeit der Prohibition im Jahre 1933 endete. Dann kam der Zweite Weltkrieg dazwischen und erst Ende der 40er Jahre begann der ernsthafte Wiederaufbau der amerikanischen Weinwirtschaft. Der große Paukenschlag gelang den US-amerikanischen Winzern im Jahre 1976. Der in Paris ansässige britische Weinhändler und angesehene Kritiker Steven Spurrier organisierte eine Blindverkostung mit einer hochkarätig besetzten Fachjury, bei der sowohl unter den Rotweinen, als auch unter den Weißweinen die amerikanischen Weine als klare Sieger hervorgingen, obwohl unter den französischen Konkurrenten die angeblich besten Bordeaux-Jahrgänge der letzten Jahrzehnte befanden. Diese Verkostung wurde im Abstand von einigen Jahren mit den gleichen Weinen wiederholt – mit dem Ergebnis, dass auch nach 30 Jahren noch die kalifornischen Weine besser waren, als die französischen.

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Weine aus den USA

Im Vergleich zur Jahrtausende alten Weinkultur in Europa, sind die USA eine junge Weinbau-Nation. In wenigen Jahrzehnten schafften es die Produzenten, Spitzenposition auf dem internationalen Weinmarkt zu erobern. Hinzu kommt eine gewaltige Binnennachfrage aus den USA selbst, die dazu führt, dass die Top-Weine schnell im eigenen Land vergriffen sind, bevor sie überhaupt in den internationalen Handel gelangen. Dabei liegen die USA nach Frankreich, Italien und Spanien auf dem 4. Platz, wenn es um die produzierte Menge an Wein geht. Dabei brachte die Einführung der Prohibition in den USA im Jahre 1919 fast die gesamte Weinproduktion zum Erliegen. Der Anbau von Tafeltrauben rette einige Betriebe und nur wenigen waren noch vorhanden, als die Zeit der Prohibition im Jahre 1933 endete. Dann kam der Zweite Weltkrieg dazwischen und erst Ende der 40er Jahre begann der ernsthafte Wiederaufbau der amerikanischen Weinwirtschaft. Der große Paukenschlag gelang den US-amerikanischen Winzern im Jahre 1976. Der in Paris ansässige britische Weinhändler und angesehene Kritiker Steven Spurrier organisierte eine Blindverkostung mit einer hochkarätig besetzten Fachjury, bei der sowohl unter den Rotweinen, als auch unter den Weißweinen die amerikanischen Weine als klare Sieger hervorgingen, obwohl unter den französischen Konkurrenten die angeblich besten Bordeaux-Jahrgänge der letzten Jahrzehnte befanden. Diese Verkostung wurde im Abstand von einigen Jahren mit den gleichen Weinen wiederholt – mit dem Ergebnis, dass auch nach 30 Jahren noch die kalifornischen Weine besser waren, als die französischen.

Weinkontinent USA – Mehr als nur Napa Valley

Die amerikanischen geschützten Herkunftsregionen heißen American Viticultural Area (AVA). Die bekannteste dürfte nach wie vor Kalifornien mit dem Napa Valley sein. Doch weitere Regionen folgen mit großen Schritten. Dazu gehören unter anderem Washington State, Oregon, New York und Columbia Valley. Kalifornien wird spontan meistens mit Sonne, Wüste und dem Pazifischen Ozean assoziiert. Doch das Besondere am kalifornischen Wein sind die kühlen Mikroklimata in den Tälern, auf Hochlagen und in den Weinbergen nahe dem Pazifik. Denn der Ozean hat auf Höhe Kaliforniens eine vergleichsweise kalte Wassertemperatur. Und er bringt den Reben eine ausreichende Luftfeuchtigkeit.

Obwohl die Varietäten an Rebsorten in Kalifornien nicht so hoch ist, wie in Italien, fallen die einzelnen Weine doch sehr unterschiedlich aus. Das liegt zum einen an den bereits erwähnten unterschiedlichen Mirkroklimata der einzelnen Unterregionen, zum anderen an den geologischen Besonderheiten. Nicht weniger als 50 verschiedene Bodenformationen wurden in Kalifornien identifiziert (Weltweit sind es ca. 100).

Die verbreitetsten Rebsorten sind unter den Rotweinen Cabernet Sauvignon, Merlot und Zinfandel. Letztere ist mit dem süditalienischen Primitivo identisch (in Kroatien heißt die Sorte Crljenak Kaštelanski). Man findet aber auch Pinot Noir, Barbera, Shiraz und sogar vereinzelt Sangiovese. Die Rotweine sind im Allgemeinen wuchtig kräftig. Zuweilen sind Sie konzentriert und dicht wie Konfitüre. Kreative und sensible Winzer der neuen Generation schaffen jedoch elegante und finessenreiche Weine, die es locker mit der europäischen Konkurrenz aufnehmen können.

Unter den weißen Rebsorten überwiegt Chardonnay. Die gehaltvollen Weißweine sind meist im Eichenfass gereift und ebenso gehaltvoll, wie ihre roten Artgenossen. Fruchtig und blumig im Bouquet geben sich die kalifornischen Weißweine mit Aromen von Banane, Honigmelone, Mango und Vanille. In den nördlichen und kühleren Regionen bauen die Winzer immer häufiger auch andere Varietäten an: zum Beispiel Chenin Blanc, Riesling, Sauvignon Blanc und Sémillion.

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Napa Valley - Kalifornien
Opus-One-Napa-Valley-2015-Mondavi
Opus One Napa Valley 2015 Mondavi
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Weinkontinent USA – Mehr als nur Napa Valley

Die amerikanischen geschützten Herkunftsregionen heißen American Viticultural Area (AVA). Die bekannteste dürfte nach wie vor Kalifornien mit dem Napa Valley sein. Doch weitere Regionen folgen mit großen Schritten. Dazu gehören unter anderem Washington State, Oregon, New York und Columbia Valley. Kalifornien wird spontan meistens mit Sonne, Wüste und dem Pazifischen Ozean assoziiert. Doch das Besondere am kalifornischen Wein sind die kühlen Mikroklimata in den Tälern, auf Hochlagen und in den Weinbergen nahe dem Pazifik. Denn der Ozean hat auf Höhe Kaliforniens eine vergleichsweise kalte Wassertemperatur. Und er bringt den Reben eine ausreichende Luftfeuchtigkeit.

Obwohl die Varietäten an Rebsorten in Kalifornien nicht so hoch ist, wie in Italien, fallen die einzelnen Weine doch sehr unterschiedlich aus. Das liegt zum einen an den bereits erwähnten unterschiedlichen Mirkroklimata der einzelnen Unterregionen, zum anderen an den geologischen Besonderheiten. Nicht weniger als 50 verschiedene Bodenformationen wurden in Kalifornien identifiziert (Weltweit sind es ca. 100).

Die verbreitetsten Rebsorten sind unter den Rotweinen Cabernet Sauvignon, Merlot und Zinfandel. Letztere ist mit dem süditalienischen Primitivo identisch (in Kroatien heißt die Sorte Crljenak Kaštelanski). Man findet aber auch Pinot Noir, Barbera, Shiraz und sogar vereinzelt Sangiovese. Die Rotweine sind im Allgemeinen wuchtig kräftig. Zuweilen sind Sie konzentriert und dicht wie Konfitüre. Kreative und sensible Winzer der neuen Generation schaffen jedoch elegante und finessenreiche Weine, die es locker mit der europäischen Konkurrenz aufnehmen können.

Unter den weißen Rebsorten überwiegt Chardonnay. Die gehaltvollen Weißweine sind meist im Eichenfass gereift und ebenso gehaltvoll, wie ihre roten Artgenossen. Fruchtig und blumig im Bouquet geben sich die kalifornischen Weißweine mit Aromen von Banane, Honigmelone, Mango und Vanille. In den nördlichen und kühleren Regionen bauen die Winzer immer häufiger auch andere Varietäten an: zum Beispiel Chenin Blanc, Riesling, Sauvignon Blanc und Sémillion.