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Brovia

Brovia – Barolo-Persönlichkeiten vom Feinsten 

Azienda Agricola Brovia ist ein aus dem 19. Jahrhundert stammendes Weingut in Castiglione Falletto im Piemont. Seit den 1950er Jahren ist der Name Brovia mit charakterstarken Qualitätsweinen verbunden, bei denen insbesondere die Barolo-Weinliebhaber auf ihre Kosten kommen. Keine Starallüren, kein modischer Schnickschnack – das Weingut Brovia setzt im besten Sinne des Wortes auf Tradition und überaus elegante, dabei „pure“ Barolo-Weine.

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Barolo DOCG 2015 Brovia
54,90 €

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73,20 € / 1 L
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Barolo Rocche di Castiglione DOCG 2016 Brovia
99,00 €

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132,00 € / 1 L
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Barolo DOCG 2016 Brovia
54,90 €

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73,20 € / 1 L
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Barolo DOCG 2017 Brovia
49,90 €

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66,53 € / 1 L
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Barolo Brea vigna ca mia DOCG 2017 Brovia
99,00 €

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132,00 € / 1 L
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Barolo Villero DOCG 2017 Brovia
99,00 €

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132,00 € / 1 L
Barolo-Rocche-di-Castiglione-DOCG-2017-Brovia
Barolo Rocche di Castiglione DOCG 2017 Brovia
99,00 €

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132,00 € / 1 L
Barolo-DOCG-2018-Brovia-1.png
Barolo DOCG 2018 Brovia
55,90 €

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74,53 € / 1 L
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Barolo Rocche di Castiglione DOCG 2018 Brovia
109,00 €

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145,33 € / 1 L
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Barolo Villero DOCG 2018 Brovia
109,00 €

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145,33 € / 1 L
Barolo-Brea-vigna-ca-mia-DOCG-2018-Brovia-1.png
Barolo Brea vigna ca mia DOCG 2018 Brovia
109,00 €

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145,33 € / 1 L
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Die sympathische Troika, die das Weingut führt, hat sich der Natürlichkeit des Weins verschrieben. Die Qualität der Weine leidet darunter mit Sicherheit nicht, wovon die zahlreichen hohen Bewertungen aus der Welt der Weinkenner und Weinliebhaber zeugen. Erstklassige, selbständige und im besten Sinne des Wortes zeitlose, jedoch immer typische Weine entstehen im Weinkeller der Brovias, die in vierter Generation das Gut bewirten. Dabei zähl das Weingut zu den kleinsten der Regionen, was viele Liebhaber dieser besonderen Roten sehr bedauern, denn die Chargen fallen entsprechend klein aus. Qualität – vor allem, wenn sie so rigoros vorangetrieben wird wie bei den Brovias – hat selbstverständlich ihren Preis, doch hier gibt es für „Einsteiger“ den ganz besonderen Einstiegswein von herausragendem Trinkerlebnis zum hervorragenden Preis. 

Brovia: Als Liebe zum Barolo und Hochschätzung der Natur

Castiglione Falletto ist die Heimat des weltweit von Weinkennern geschätzten Barolo-Weins. Inmitten dieses piemontesischen Anbaugebiets liegt die Weinkellerei Brovia. Das Weingut ist stolzer Besitzer mitunter der besten Langhe-Lagen. Gemessen an den sonstigen Dimensionen ist die Weinkellerei Brovia mit seinen 19 Hektar – 5 Hektar in Castingole, 12 in Serralunga –geradezu winzig. Doch zu ihm gehören so hervorragende Areale wie Rocche, Villero und Garblèt Sue’ in Castiglione Falletto sowie den Brea-Weinberg Ca‘ Mia, auf den die Familie ein Monopol hält, in Serralunga d’Alba. 

Die Anbauareale der Azienda Brovia stellen deutlich unter Beweis, was die Philosophie des Weinguts ausmacht: Die Qualität des Weines beginnt bei der Erde und der Gesundheit der darauf wachsenden Gewächse. Wer so großen Wert auf die Weinberge legt, der stellt auch Weine her, die den Charakter des Terrains mit der Spezifität der Trauben verbinden. So sind auch die Brovias dafür bekannt, sehr persönliche, charakteristische Baroli zu keltern, die man mit gutem Gewissen als „saubere“ Weine ohne modische Übertreibungen bezeichnen kann. 

Das Weingut arbeitet nicht nur qualitäts-, sondern auch traditionsbewusst, ohne auf modernes Knowhow und technische Ausrüstung zu verzichten. Großes Augenmerk liegt auf der „Natürlichkeit“ des Weins, der Nachhaltigkeit der Weinproduktion und dem gesunden Zusammenspiel zwischen Natur und Produktherstellung, weswegen die Böden engmaschigen Analysen unterzogen werden.

Naturnah und zeitintensiv ist dabei die Pflege der Reben. Auf den besten Lagen der Brovias wachsen vor allem Nebbiolo-, Barbera- und Dolchetto-Varietäten, die durch Freisa und Arneis ergänzt werden. Die Pflege der Rebstöcke beginnt mit der sogenannten grünen Lese, bei der nur Fachkräfte Hand anlegen dürfen, die über entsprechende Erfahrungen verfügen. Dabei werden die Rebstöcke ausgedünnt, indem bestimmte noch unreife Trauben entfernt werden. Damit tragen die Rebstöcke zwar weniger Trauben, diese können aber besser mit Nährstoffen versorgt werden. Mit dieser Methode verzeichnet das Weingut Brovia wesentlich geringere Erträge pro Weinberg, erreicht aber gleichzeitig eine enorme Qualitätssteigerung, die mit deutlicher Erhöhung des Geschmacks der Beeren einhergeht. 

Die Lese im Weinberg erfolgt grundsätzlich per Hand, genauso wie die akribische Auslese, die sich im Weinkeller anschließt. Die Vinifizierung selbst steht unter traditionellen Vorzeichen, dabei werden die Trauben vollständig entrappt nachdem sie nur leicht angedrückt wurden. Mazeration und Fermentation geschehen in Zementbottichen und auf natürlicher Hefe, wobei die Gärung bis zu vier Wochen dauert. Für den Ausbau der Barolo- und Barbaresco-Weine stehen gebrauchte Barriques und große slowenische Eichenfässern zur Verfügung. Abgefüllt werden die Brovia-Weine ohne Filtration. Das Ergebnis sind eindrucksvolle und gleichzeitig erlesene Weine. 

Brovia wagt den Neubeginn

Die Anfänge des Weinguts Brovia gehen zurück auf das Jahr 1863. Doch das Weinkeltern kam irgendwann in den 1940er Jahren zum Stillstand. Als in den 1950er Jahren die Familie Brovia, namentlich der Familienoberhaupt Giacinto, sowie Raffaele und Maria Brovia, sich dem Weinmachen wieder zuwandte, musste sie wieder auf Start zurückgehen. Wie damals nicht unüblich, arbeitete sich das Familienunternehmen aus einer „Scheunenherstellung“ hoch. Weitsichtige Entscheidung Giacinto Brovias war die klare Orientierung an Qualitäts- und Premiumweinen. 

Seit den 1980er Jahren wird die Azienda von zwei Frauen geführt, den Töchtern des Neugründers Giacinto Brovia. Während Elena Brovia studierte Agronomin des Unternehmens ist, kümmert sich Cristina, die Önologie studierte, um die Vorgänge im Weinkeller. Alex Sanchez – der dritte im Bunde – ist Elenas Ehemann und für die Organisation und Verkauf zuständig. Das Weingut ist längst keine „Scheunenwirtschaft“ mehr, doch es hat dennoch keine Expansionsgedanken entwickelt. Tatsächlich gehört die Azienda Brovia zu den kleinsten Weinbetrieben in der Langa-Region. Viele Weinliebhaber meinen, dies müsste sich ändern, denn die kleine Abfüllmenge von circa 60.000 Flaschen ist rasend schnell vergriffen. Doch die traditionsbewussten Brovias setzen auf eine kleine, erlesene Produktion, die den Weinliebhabern kompromisslose Nebbiolo-Weine sichert. 

Das auf Crus spezialisierte Weinportfolio der Brovias

Das Weinportfolio des Weinguts Brovia spiegelt die akribische Terroirarbeit der Winzer wider. Hier werden Cru-Weine geschmiedet, die ihr Terroir bestmöglichst am Gaumen und in der Nase vertreten sehen wollen. Barolo DOCG „Brovia“ ist der Einstiegswein des Weinguts und bereits mit 94 Punkten von WINE ENTHUSIAST gekrönt (für Jahrgang 2013). Dieser schwärmt für die Verbindung von Komplexität einerseits und Ausgewogenheit andererseits und bescheinigt dem Wein überwältigende Aromavielfalt nach Waldbeeren, dunklen Blüten, Leder und Wald, einen feinen, seidigen Gaumen mit Noten von Sauerkirsche, Himbeere und Sternanis. Zu den Cru-Weinen des Hauses Brovia gehören unter anderem die Baroli DOCG „Rocche Castiglione“, der „Garblèt Sue‘“ und der „Brea Vigna Ca' Mia“, um nur einige der herausragenden Crus zu nennen. Den letztgenannten feiert WINE ENTHUSIAST mit 97 Punkten (Jahrgang 2013): „Dicht, dunkel und kraftvoll, mit beinahe vergrabenen Tanninen, ist der Ca' Mia 2013 ein hervorragender Wein mit einer sehr vielversprechenden Zukunft.“

Brovias Weine sind en gros körperbetonte, sehr facettenreiche Baroli, die ihre unterschiedlichen Charaktere sehr gekonnt zum Ausdruck bringen. Fruchtige dunkle Beeren, aromatischer schwarzer Tee, Kräuter und süße Gewürze, aber auch Schokolade, Minze, Leder und häufig auch ein Rosenbouquet umspielen die Nase, während der Gaumen saftig-fruchtige Erlebnisse zu verarbeiten bekommt. Brovias Baroli, so unterschiedlich sie sich auch im Einzelnen präsentieren, sind allesamt von überragender Eleganz, feiner Textur und geschmeidigem Finale. Aber Achtung – sie sind allesamt sehr eigene Weine. Auch die Barbera-Weine der Brovias, wie beispielsweise der Barbera d'Alba „Ciabot del Fi'“, der nach den Schutzhäuschen in den Weinbergen benannt ist, sind kraftvolle und zugleich ausgewogene Tropfen, die neun Monate in Holz und weitere neun in der Flasche reifen. Sie überzeugen durch überwältigende saftige Kirschfrucht gepaart mit einer guten Frische und feiner Substanz. Die Nebbioli könnte man durchaus als „strenge“ und verschlossen bezeichnen, von fruchtbetonten Noten mit einem Schwerpunkt auf süßen vollmundigen Früchten wie Zwetschgen und Kräutern wie Anis. 

Bei allen Brovia-Weinen gilt: lange lagern und lange Dekantieren. Dabei immer für eine geschmackliche Überraschung offen sein, denn hier kommen echte Weinpersönlichkeiten auf Ihren Tisch.

Azienda Agricola Brovia 

Gründungsjahr: 1863 (Erneuerung in den 1950ern)

Eigentümer: Elena und Cristina Brovia 

Önologin: Cristina Brovia 

Jahresproduktion: ca. 60.000 Flaschen

Rebfläche: 19 Hektar im organischen Anbau


Notabene: 
Das Weingut bietet hervorragende Degustationen allerdings ausschließlich nach Voranmeldung. Ein ungezwungener Chat mit dem Brovia-Verkaufsmanager Alex Sanchez gibt einen ersten Eindruck in das Familienunternehmen.