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Produkte von Castello di Buttrio

Castello di Buttrio – Friauls intensive Wein- und Wohnerlebnisse

Das Weingut Castello di Buttrio liegt in der historisch spannenden Region Friaul-Julisch Venetien am Rande des kleinen Örtchens Buttrio, circa 12 Kilometer südlich von Udine. Auf dem terrassierten Weinberg thront das romantische Schlösschen, ein ehemaliges Castello, das nun zu einem stilechten Hotel mit einem guten Restaurant umgebaut wurde. Über dieses kleine Reich herrscht mit kenntnisreicher Hand die heutige Weinherrin Alessandra Felluga. Der Name Felluga verpflichtet, denn ihre Familie gehört zu einer in Friaul alteingesessenen, ehemals aus Kroatien stammenden Winzerfamilie, die nicht nur auf diesem Weingut Weine von herausragender Reputation produziert. Dass die Tochter des Gründers Marco Felluga das Zeug dazu hat, den wohlbekannten Familiennamen in die Weinwelt hinauszutragen, muss nicht mehr bewiesen werden. Die Kellerei Castello di Buttrio hat sich auf autochthone Rebsorten wie den Friulano, Ribolla Gialla, Refosco und Pignolo spezialisiert, doch für ihre Top-Cuvées werden auch internationale Varietäten wie Chardonnay-,Sauvignon-Blanc sowie Merlot- und Cabernet-Sauvignon-Sorten verwendet. Alessandra Felluga legt viel Wert auf den eigenen Charakter ihrer Gewächse und möchte nicht, dass die Authentizität ihrer Weine durch irgendwelche Moden verfälscht wird. 

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Castello di Buttrio – Friauls intensive Wein- und Wohnerlebnisse

Das Weingut Castello di Buttrio liegt in der historisch spannenden Region Friaul-Julisch Venetien am Rande des kleinen Örtchens Buttrio, circa 12 Kilometer südlich von Udine. Auf dem terrassierten Weinberg thront das romantische Schlösschen, ein ehemaliges Castello, das nun zu einem stilechten Hotel mit einem guten Restaurant umgebaut wurde. Über dieses kleine Reich herrscht mit kenntnisreicher Hand die heutige Weinherrin Alessandra Felluga. Der Name Felluga verpflichtet, denn ihre Familie gehört zu einer in Friaul alteingesessenen, ehemals aus Kroatien stammenden Winzerfamilie, die nicht nur auf diesem Weingut Weine von herausragender Reputation produziert. Dass die Tochter des Gründers Marco Felluga das Zeug dazu hat, den wohlbekannten Familiennamen in die Weinwelt hinauszutragen, muss nicht mehr bewiesen werden. Die Kellerei Castello di Buttrio hat sich auf autochthone Rebsorten wie den Friulano, Ribolla Gialla, Refosco und Pignolo spezialisiert, doch für ihre Top-Cuvées werden auch internationale Varietäten wie Chardonnay-,Sauvignon-Blanc sowie Merlot- und Cabernet-Sauvignon-Sorten verwendet. Alessandra Felluga legt viel Wert auf den eigenen Charakter ihrer Gewächse und möchte nicht, dass die Authentizität ihrer Weine durch irgendwelche Moden verfälscht wird. 

Das historische Castello mit seinen schönen Räumlichkeiten und gepflegtem Park voller Entdeckungsmöglichkeiten bietet einen würdigen Rahmen für das Degustieren der wohlgekelterten weißen und roten Tropfen. Vergessen Sie nicht auf dem schön angelegten Spazierweg durch den Weinberg, einen Blick in die gutseigene Kirche der Heiligen Gervasius und Protasius aus dem 14. Jahrhundert zu werfen. 

Altes Erbe und neue Winzer

Das Weingut Castello di Buttrio liegt in dem kleinen Weiler Buttrio in der Appellation DOC Colli Orientali im Friaul. Es punktet sowohl mit seinen Qualitätsweinen als auch mit dem herrschaftlich-romantischen Haupthaus, das ein altes Castello ist. Die Weinberge der Weinkellerei umgeben terrassenförmig das Castello, das auf dem „Pampinutta“ genannten Hügel thront. Zu den insgesamt 26 Hektar zählen historische Areale, die seit Angedenken mit Reben bepflanzt wurden. Der Boden, auf dem die Reben wachsen, setzt sich zusammen aus einer Schichtung von Mergel und Sandstein, dem sogenannten Flysch. Dieser spezifische Erdboden stammt aus dem Eozän und wird im Friaul „Ponca“ genannt. Ihm verdanken die Weine des Castello di Buttrio seine typisch mineralischen Noten.

Seit den späten 1990er Jahren wurden die bis 50 Jahre alten Rebstöcke teils verjüngt, teils aber weiter gepflegt, da sie hervorragend ausgewogene Trauben, wenn auch in einer sehr geringen Menge, liefern. Trotz starker Umstrukturierungen und Modernisierungen, die das Weingut mit der neuen Besitzerin Alessandra Felluga erfahren hat, gehört es zum Credo des Castello di Buttrio das Alte mit dem Neuen zu vereinen, und die Weine auf das Terroir hin harmonisch abzustimmen. Natürliche Ertragsreduzierung gehört selbstverständlich dazu, genauso wie die strenge Selektierung nicht nur während der Lese, sondern bereits bei der Pflege der Weinberge. Gearbeitet wird im Weinberg naturnah, damit die alten wie die neuen Pflanzen stark und selbsterhaltend werden. Zu den Maßnahmen zählen auch, Grünflächen mit Wildbewuchs zwischen den Rebreihen zu erhalten, um damit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Biodiversität zu leisten.

Auf der terrassierten Anlage des Castellos wachsen regionale Varietäten wie die weißen Friulano-, Ribolla-Gialla- sowie die roten Refosco- und Pignolo-Rebsorten. Daneben aber auch internationale Sorten wie Sauvignon Blanc, Cabernet Sauvignon, Chardonnay und Merlot. Der Ausbau geschieht vorwiegend in Edelstahltanks und nur einige Rotweine werden für eine relativ kurze Zeitspanne von wenigen Monaten im Barrique ausgebaut.

Ein Castello mit Weingeschichte

Das alte Weingut wurde 1994 von Marco Felluga, dem aus einer istrischen Winzerdynastie in vierter Generation stammenden Unternehmer aufgekauft. Privat angestellte Nachforschungen ergaben, dass auf dem landwirtschaftlichen Gut bereits im 15. Jahrhundert Reben angebaut und Wein gekeltert wurde, der offenbar einen besonders guten Ruf genoss. Dank der überlieferten Chroniken aus der Kirche Santa Maria im Ort Buttrio konnte nachgewiesen werden, worauf schon der Name des Hügels – „Pampinutta“ – einen Hinweis gab, denn „Pampino“ steht für das Blatt der Rebe. In den Kirchenanalen ist unter anderem zu lesen, dass 1429 Federico Signore di Buttrio Setzlinge der Rebsorte Cividino verteilte, dass der daraus gemachte Weißwein „sehr aromatisch war und nach Rosolio und Nelken schmeckte“. Des Weiteren erfahren wir, welche Rebsorten im 15. bis 17. Jahrhundert hier kultiviert wurden, nämlich: „Ribolla d’Istria, Pinella, Clareda, Turbiano, Malvasia und Moscatello“ sowie „Refosco, Picolito, Tazzelenghe, Bevert, Prosecco, Negrus, Fumat, Corvin, Cordovado, Ribolla Nera, Dulciolo, Berzamino, Ribolla Gialla und Ribolla Verde“. Das Castello di Buttrio selbst fand bereits 1139 seine erste Erwähnung. Zunächst ausschließlich aus politisch-strategischen Gründen von Bedeutung, wurde das Castello nach und nach wegen seiner schönen Lage für viele namenhafte Familien als Wohnsitz interessant. Zu seinen Bewohnern zählen noble Familien wie die Signori di Buttrio, di Cuccagna, de Portis, di Varmo, di Sotto sowie die Baronen Morpurgo. Heutzutage ähnelt das Castello eher einem Schloss und besteht aus mehreren Gebäudekomplexen, unter ihnen zwei Villen, aus unterschiedlichen Epochen.

Und auch sein aktueller Besitzer, Marco Felluga, ist in Friaul ein überaus bekannter Name, denn er vertritt die seit über 150 Jahren im Weinbau tätige Familie. Bekannt ist die Familie Felluga nicht zuletzt als Gründer der Azienda Marco Felluga, die 1956 ins Leben gerufen wurde, und heute 100 Hektar Weinberge besitzt. Marco Felluga studierte Önologie und war von Anfang an bestrebt, neuste Technologien und önologische Forschungserkenntnisse einzubringen. So wurde schon bald das nach ihm benannte Weingut ein Aushängeschild der Region Collio und er selbst zum Leiter des Konsortiums Collio DOC berufen. Heute befasst sich sein Sohn Roberto Felluga mit der Führung des Familienunternehmens.

Als Marco Felluga das Castello di Buttrio 1994 aufkaufte, war das gesamte Anwesen samt der Weinberge stark sanierungsbedürftig: „Von den Rebstöcken bis zum Boden und vom Schloss bis zu den landwirtschaftlichen Gebäuden musste alles wieder instand gesetzt werden. Eine Scholle nach der anderen, ein Stein nach dem anderen nahm das Projekt langsam Form an“, beschreibt seine Tochter Alessandra und die heutige Besitzerin des Weinguts die Anfänge. Aus anfänglichen 13 Hektar Weinreben wurden schließlich die heutigen 26 Hektar erarbeitet. Alessandra ist Winzerin in fünfter Generation und sie stand ihrem Vater von Anfang an helfend zur Seite. Bis sie schließlich 2007 die Alleinverantwortung für den Betrieb übernahm. Marco Fellugas Idee war es, Friauls hervorragende Weißweine um nicht minder beachtenswerte Rotweine zu ergänzen, und seine Tochter hat diese Idee herausragend in die Tat umgesetzt.

Die Liebe zu Tradition und Historie der Region hat Alessandra Felluga dazu getrieben, auch das Castello stielsicher zu restaurieren, und in ein gastliches Haus mit luxuriösen Gästezimmern und einer herausragenden Osteria umzuwandeln. Das Castello di Buttrio besteht neben seinen vielen Nebengebäuden vor allem aus einer schlossähnlichen Villa aus dem 18. Jahrhundert, die auf den Baron Elio Morpurgo zurückgeht, und einem Adelspalast aus dem 17. Jahrhundert mit zwei auffälligen Türmen.

Portfolio des Castello di Buttrio

Die Weine des Castello di Buttrio sind elegant, von klarem Charakter, frischen, säuredominanten und mineralischen Noten und bestechen mit ihrem fruchtbetonten Körper. Sie können als beinahe universelle Speisebegleiter gelten. Die Weinkellerei hat ein leichtes Übergewicht an Weißweinen (8), das durch hervorragende Rote (5) wettgemacht wird. Die Steckenpferde des Unternehmens sind die autochthonen, reinsortigen Weine: die weißen Friulano und Ribolla Gialla und die roten Refosco und Pignolo. Daneben produziert das Castello di Buttrio auch ausgezeichnete weiße und rote Cuvées wie den Mont Blanc (50% Friulano, 30% Ribolla Gialla und 20% Malvasia Istriana) und den Mon Rouge (65% Merlot, 20% Refosco und 15% Cabernet). Der letztgenannte genießt einen Ausbau im Barrique.

 

Azienda Agricola Castello di Buttrio

Gründungsjahr: 1994, zurückgehend auf das 15. Jahrhundert
Eigentümerin: Alessandra Felluga
Önologe: Alessandra Felluga
Jahresproduktion: nicht genannt
Rebfläche: 26 Hektar im naturnahen, nicht zertifizierten Anbau 
Kontakt: Castello di Buttrio 
Via Del Pozzo, 5
33042 Buttrio (UD)
Italien

Tel. +39 (0) 0432 673015

Fax: +39 (0) 432 684243

eMail: info@castellodibuttrio.it

Internetpräsenz: www.castellodibuttrio.it

Notabene: Das Castello di Buttrio bietet exquisite Unterkünfte, spannende Weinführungen nach Voranmeldung sowie die Osteria „Locanda“, wo Sie nicht nur die Weine des Anwesens vor einer herrlichen historischen Kulisse, sondern auch hervorragend zubereitete regionale Gerichte genießen können. Das Weingut bietet Übernachtungen auf dem zum Castello di Buttrio gehörenden Bauernhof „Tra le Vigne“ inmitten der Weinberge.

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Das historische Castello mit seinen schönen Räumlichkeiten und gepflegtem Park voller Entdeckungsmöglichkeiten bietet einen würdigen Rahmen für das Degustieren der wohlgekelterten weißen und roten Tropfen. Vergessen Sie nicht auf dem schön angelegten Spazierweg durch den Weinberg, einen Blick in die gutseigene Kirche der Heiligen Gervasius und Protasius aus dem 14. Jahrhundert zu werfen. 

Altes Erbe und neue Winzer

Das Weingut Castello di Buttrio liegt in dem kleinen Weiler Buttrio in der Appellation DOC Colli Orientali im Friaul. Es punktet sowohl mit seinen Qualitätsweinen als auch mit dem herrschaftlich-romantischen Haupthaus, das ein altes Castello ist. Die Weinberge der Weinkellerei umgeben terrassenförmig das Castello, das auf dem „Pampinutta“ genannten Hügel thront. Zu den insgesamt 26 Hektar zählen historische Areale, die seit Angedenken mit Reben bepflanzt wurden. Der Boden, auf dem die Reben wachsen, setzt sich zusammen aus einer Schichtung von Mergel und Sandstein, dem sogenannten Flysch. Dieser spezifische Erdboden stammt aus dem Eozän und wird im Friaul „Ponca“ genannt. Ihm verdanken die Weine des Castello di Buttrio seine typisch mineralischen Noten.

Seit den späten 1990er Jahren wurden die bis 50 Jahre alten Rebstöcke teils verjüngt, teils aber weiter gepflegt, da sie hervorragend ausgewogene Trauben, wenn auch in einer sehr geringen Menge, liefern. Trotz starker Umstrukturierungen und Modernisierungen, die das Weingut mit der neuen Besitzerin Alessandra Felluga erfahren hat, gehört es zum Credo des Castello di Buttrio das Alte mit dem Neuen zu vereinen, und die Weine auf das Terroir hin harmonisch abzustimmen. Natürliche Ertragsreduzierung gehört selbstverständlich dazu, genauso wie die strenge Selektierung nicht nur während der Lese, sondern bereits bei der Pflege der Weinberge. Gearbeitet wird im Weinberg naturnah, damit die alten wie die neuen Pflanzen stark und selbsterhaltend werden. Zu den Maßnahmen zählen auch, Grünflächen mit Wildbewuchs zwischen den Rebreihen zu erhalten, um damit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Biodiversität zu leisten.

Auf der terrassierten Anlage des Castellos wachsen regionale Varietäten wie die weißen Friulano-, Ribolla-Gialla- sowie die roten Refosco- und Pignolo-Rebsorten. Daneben aber auch internationale Sorten wie Sauvignon Blanc, Cabernet Sauvignon, Chardonnay und Merlot. Der Ausbau geschieht vorwiegend in Edelstahltanks und nur einige Rotweine werden für eine relativ kurze Zeitspanne von wenigen Monaten im Barrique ausgebaut.

Ein Castello mit Weingeschichte

Das alte Weingut wurde 1994 von Marco Felluga, dem aus einer istrischen Winzerdynastie in vierter Generation stammenden Unternehmer aufgekauft. Privat angestellte Nachforschungen ergaben, dass auf dem landwirtschaftlichen Gut bereits im 15. Jahrhundert Reben angebaut und Wein gekeltert wurde, der offenbar einen besonders guten Ruf genoss. Dank der überlieferten Chroniken aus der Kirche Santa Maria im Ort Buttrio konnte nachgewiesen werden, worauf schon der Name des Hügels – „Pampinutta“ – einen Hinweis gab, denn „Pampino“ steht für das Blatt der Rebe. In den Kirchenanalen ist unter anderem zu lesen, dass 1429 Federico Signore di Buttrio Setzlinge der Rebsorte Cividino verteilte, dass der daraus gemachte Weißwein „sehr aromatisch war und nach Rosolio und Nelken schmeckte“. Des Weiteren erfahren wir, welche Rebsorten im 15. bis 17. Jahrhundert hier kultiviert wurden, nämlich: „Ribolla d’Istria, Pinella, Clareda, Turbiano, Malvasia und Moscatello“ sowie „Refosco, Picolito, Tazzelenghe, Bevert, Prosecco, Negrus, Fumat, Corvin, Cordovado, Ribolla Nera, Dulciolo, Berzamino, Ribolla Gialla und Ribolla Verde“. Das Castello di Buttrio selbst fand bereits 1139 seine erste Erwähnung. Zunächst ausschließlich aus politisch-strategischen Gründen von Bedeutung, wurde das Castello nach und nach wegen seiner schönen Lage für viele namenhafte Familien als Wohnsitz interessant. Zu seinen Bewohnern zählen noble Familien wie die Signori di Buttrio, di Cuccagna, de Portis, di Varmo, di Sotto sowie die Baronen Morpurgo. Heutzutage ähnelt das Castello eher einem Schloss und besteht aus mehreren Gebäudekomplexen, unter ihnen zwei Villen, aus unterschiedlichen Epochen.

Und auch sein aktueller Besitzer, Marco Felluga, ist in Friaul ein überaus bekannter Name, denn er vertritt die seit über 150 Jahren im Weinbau tätige Familie. Bekannt ist die Familie Felluga nicht zuletzt als Gründer der Azienda Marco Felluga, die 1956 ins Leben gerufen wurde, und heute 100 Hektar Weinberge besitzt. Marco Felluga studierte Önologie und war von Anfang an bestrebt, neuste Technologien und önologische Forschungserkenntnisse einzubringen. So wurde schon bald das nach ihm benannte Weingut ein Aushängeschild der Region Collio und er selbst zum Leiter des Konsortiums Collio DOC berufen. Heute befasst sich sein Sohn Roberto Felluga mit der Führung des Familienunternehmens.

Als Marco Felluga das Castello di Buttrio 1994 aufkaufte, war das gesamte Anwesen samt der Weinberge stark sanierungsbedürftig: „Von den Rebstöcken bis zum Boden und vom Schloss bis zu den landwirtschaftlichen Gebäuden musste alles wieder instand gesetzt werden. Eine Scholle nach der anderen, ein Stein nach dem anderen nahm das Projekt langsam Form an“, beschreibt seine Tochter Alessandra und die heutige Besitzerin des Weinguts die Anfänge. Aus anfänglichen 13 Hektar Weinreben wurden schließlich die heutigen 26 Hektar erarbeitet. Alessandra ist Winzerin in fünfter Generation und sie stand ihrem Vater von Anfang an helfend zur Seite. Bis sie schließlich 2007 die Alleinverantwortung für den Betrieb übernahm. Marco Fellugas Idee war es, Friauls hervorragende Weißweine um nicht minder beachtenswerte Rotweine zu ergänzen, und seine Tochter hat diese Idee herausragend in die Tat umgesetzt.

Die Liebe zu Tradition und Historie der Region hat Alessandra Felluga dazu getrieben, auch das Castello stielsicher zu restaurieren, und in ein gastliches Haus mit luxuriösen Gästezimmern und einer herausragenden Osteria umzuwandeln. Das Castello di Buttrio besteht neben seinen vielen Nebengebäuden vor allem aus einer schlossähnlichen Villa aus dem 18. Jahrhundert, die auf den Baron Elio Morpurgo zurückgeht, und einem Adelspalast aus dem 17. Jahrhundert mit zwei auffälligen Türmen.

Portfolio des Castello di Buttrio

Die Weine des Castello di Buttrio sind elegant, von klarem Charakter, frischen, säuredominanten und mineralischen Noten und bestechen mit ihrem fruchtbetonten Körper. Sie können als beinahe universelle Speisebegleiter gelten. Die Weinkellerei hat ein leichtes Übergewicht an Weißweinen (8), das durch hervorragende Rote (5) wettgemacht wird. Die Steckenpferde des Unternehmens sind die autochthonen, reinsortigen Weine: die weißen Friulano und Ribolla Gialla und die roten Refosco und Pignolo. Daneben produziert das Castello di Buttrio auch ausgezeichnete weiße und rote Cuvées wie den Mont Blanc (50% Friulano, 30% Ribolla Gialla und 20% Malvasia Istriana) und den Mon Rouge (65% Merlot, 20% Refosco und 15% Cabernet). Der letztgenannte genießt einen Ausbau im Barrique.

 

Azienda Agricola Castello di Buttrio

Gründungsjahr: 1994, zurückgehend auf das 15. Jahrhundert
Eigentümerin: Alessandra Felluga
Önologe: Alessandra Felluga
Jahresproduktion: nicht genannt
Rebfläche: 26 Hektar im naturnahen, nicht zertifizierten Anbau 
Kontakt: Castello di Buttrio 
Via Del Pozzo, 5
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Notabene: Das Castello di Buttrio bietet exquisite Unterkünfte, spannende Weinführungen nach Voranmeldung sowie die Osteria „Locanda“, wo Sie nicht nur die Weine des Anwesens vor einer herrlichen historischen Kulisse, sondern auch hervorragend zubereitete regionale Gerichte genießen können. Das Weingut bietet Übernachtungen auf dem zum Castello di Buttrio gehörenden Bauernhof „Tra le Vigne“ inmitten der Weinberge.